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SOS-Kinderdörfer und thyssenkrupp Elevator verbessern Jobperspektiven junger Menschen

Das Ziel des SEED-Projekts ist es, jungen Menschen zu mehr Unabhängigkeit zu verhelfen und ihnen bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verschaffen. In der ersten Phase des Projekts erhielten rund 300 Jugendliche aus SOS-Kinderdörfern in Kolumbien, Brasilien und Indien ein Berufstraining von thyssenkrupp Elevator und dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor Ort.

Das Programm soll jungen Menschen dabei helfen, Arbeit zu finden und diese auch langfristig zu behalten. Wichtige Bestandteile sind Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, Berufsberatung, Gründerseminare und der Erwerb praktischer Berufserfahrung. Zudem soll das Leuchtturmprojekt andere Unternehmen dazu animieren, ähnliche Programme in ihre CSR-Initiativen einzubinden. 


„Unser Geschäft ist die Planung, Herstellung, Auslieferung und Wartung moderner Mobilitätslösungen für urbane Räume. So leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu, Städte noch lebenswerter zu machen. Damit einher geht auch ein Streben nach mehr sozialer Gerechtigkeit und einer höheren Lebensqualität.”

Andreas Schierenbeck, CEO of thyssenkrupp Elevator


Der Jugendarbeitslosigkeit den Kampf ansagen

In der heutigen Welt – und nicht zuletzt in unseren Städten – ist Jugendarbeitslosigkeit ein gravierendes gesellschaftliches Problem. Schätzungen zufolge haben ein Drittel der jungen Menschen weltweit keinen Zugang zu schulischer und höherer Bildung oder irgendeiner Form bezahlter Arbeit. Laut den Vereinten Nationen sind 40 Prozent der Arbeitslosen weltweit zwischen 15 und 24 Jahre alt.

Im Rahmen des SEED-Projekts engagieren sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von thyssenkrupp Elevator ehrenamtlich als Ausbilder, Mentoren und Vorbilder. Sie teilen ihre Erfahrungen und geben den Teilnehmern die Chance, wertvolle berufliche Kontakte zu knüpfen. Darüber hinaus werden Fördergelder für Unternehmensgründer, Ausbildungsprogramme und andere berufseingliedernde Maßnahmen in bereitgestellt.

Jugendarbeitslosigkeit geht alle etwas an!

  • 40 % der weltweit Beschäftigungslosen sind junge Menschen im Alter von 15 bis 24 Jahren
  • Die globale Jugendarbeitslosenquote ist doppelt so hoch wie die Gesamtarbeitslosenquote weltweit.
  • 156 Millionen junge Beschäftigte lebten 2016 in mittlerer bis extremer Armut (d. h. Einkünfte von 3,10 USD oder weniger pro Tag)
  • Um auf dem Arbeitsmarkt zu bestehen, benötigen junge Menschen Zugang zu einer großen Bandbreite an Aus- und Weiterbildungsangeboten, „insbesondere in den Bereichen Zusammenarbeit, Problemlösung, Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie Kommunikations- und Sprachkompetenz.“

„Mir war es ein besonderes Anliegen, beim Startschuss für das SEED-Projekt dabei zu sein. Lernen, Talentförderung und das soziale Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nehmen für uns einen hohen Stellenwert ein.“

Andreas Schierenbeck CEO of thyssenkrupp Elevator


Project SEED: Phase 1

Der Startschuss für das Programm erfolgte 2017 in Bogota, Kolumbien. Dort befindet sich eines der elf SOS-Kinderdörfer des Landes. Im Rahmen der Veranstaltung gab es auch einen Workshop für das Personal des SOS-Kinderdorfs und örtliche Mitarbeiter von thyssenkrupp Elevator. Geklärt wurden insbesondere praktische Fragen im Hinblick darauf, welche konkreten Maßnahmen sich für die jungen Teilnehmer eignen. Als besonderer Gast bei dem Event war Andreas Schierenbeck, CEO von thyssenkrupp Elevator, vertreten.

Während der einjährigen Anlaufphase von SEED nahmen 60 Jugendliche in Kolumbien, 100 in Brasilien und 130 in Indien an dem Projekt teil. Nach der Pilotphase wurde das Projekt in ausgeweitet.

Corporate Social Responsibility im städtischen Raum

Urban Hub versteht sich als Forum für Mobilität, Urbanisierung, Gebäudedesign, Stadtplanung und nachhaltige, smarte Technologien. Unser Bestreben ist es, Städte für die Zukunft zu rüsten – als Orte, an denen man gerne lebt und arbeitet, eine Familie gründet und jederzeit Zugriff auf alle wichtigen Dienstleistungen hat.

Große Konzerne gestalten die Zukunft unserer Städte aktiv mit. Einige Beispiele:

  • Sie sind attraktive Arbeitgeber, Verbraucher lokaler Produkte und Dienstleistungen, Steuerzahler, Grundeigentümer usw.
  • Sie verfügen über hochspezialisiertes Wissen, eine großzügige Mittelausstattung und umfangreiche Belegschaften.
  • Viele von ihnen sind eng mit der Region verbunden. Oft sind sie seit Jahren vor Ort tätig.

Viele Firmen haben außerdem inzwischen erkannt, dass eine Investition in ihr soziales Umfeld eine lohnenswerte Sache ist. Diese Unternehmen geben einen Teil ihrer Profite an die Gesellschaft zurück. Derartige Programme firmieren häufig unter Namen wie Corporate Philanthropy oder Corporate Social Responsibility, kurz CSR. Städte rund um den Globus zu unterstützen – und insbesondere dort beheimatete benachteiligte Gruppen – ist Teil der Vision von thyssenkrupp Elevator. Dieser Verantwortung stellen wir uns.

Perspektiven eröffnen – Denkprozesse anstoßen

Private Unternehmen sind integraler Bestandteil des städtischen Lebens und tragen entscheidend zu einer hohen Lebensqualität bei. In diesem Kontext dokumentiert die Plattform „Perspectives“ das gesellschaftliche Wirken von thyssenkrupp Elevator.

„Perspectives“ möchte Sie mit neuen Orten vertraut machen und gibt einen Einblick in das Leben der Menschen, die dort wohnen. Nehmen Sie also gemeinsam mit uns einen Perspektivwechsel vor und verfolgen Sie unsere weitere Arbeit mit den SOS-Kinderdörfern sowie spannende Projekte, die wir zukünftig in Angriff nehmen.

Image Credits:

All image credits go to Nina Ruud, Danielle Pereira, Patrick Wittmann.

More about People that care

Wir arbeiten mit SOS-Kinderdorf zusammen, um Programme zur Befähigung junger Menschen bereitzustellen und Kindern weltweit die Chance zu geben, ihr Potenzial auszuschöpfen.

To the project
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