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Indien läutet SEED-Projekt in Asien ein – Start des mitarbeitergestützten Projekts in Pune

Nach der erfolgreichen Einführung des SEED-Projekts in Kolumbien und Brasilien startete das Projekt auch in Asien. Den Anfang machte Pune, Indien.

Für die jungen Menschen im SOS-Kinderdorf in Pune ist der Start des Projekts ein freudiges Ereignis. Die Feierlichkeiten waren ein Genuss für alle Sinne – Blumen, das Werfen von Reis, traditionelle Farbpulver-Dekorationen, handgefertigte Geschenke, das Entzünden von Kerzen, eine Segnungszeremonie, noch mehr Blumen und nicht wenige begeisterte Kinder und Familien.

Eine neue Chance feiern

Doch zum Auftakt des Projekts wurde nicht nur gefeiert. Auf dem engen Zeitplan standen auch Besuche lokaler Projekte von SOS-Kinderdorf, zum Beispiel des Familienstärkungsprogramms – einer Selbsthilfemaßnahme und unternehmerischen Initiative.

Zwischendurch gab es unzählige Begegnungen – mit Kindern, jungen Menschen, Familien und früheren Bewohnern. Archana ist zum Beispiel im SOS-Kinderdorf Latur aufgewachsen und konnte dadurch studieren. Heute hat sie einen MBA und ist im Bereich Personalwesen tätig. Und Siddhavi, der im SOS-Kinderdorf Pune aufgewachsen ist, hat einen Postgraduierten-Abschluss und arbeitet als Softwaretest-Ingenieur.


„Der Erfolg dieses Projekts liegt uns am Herzen. Es hilft nicht nur unserem Land und unseren Mitbürgern, sondern bietet uns auch die Chance, uns an einem globalen Projekt zu beteiligen, bei dem Unternehmen und Gemeinden zusammenarbeiten, um voneinander zu profitieren.“

Bharat Vishnani, Managing Director, thyssenkrupp Elevator – Indien


Lächelnd oder ernst, wir alle haben Träume und Hoffnungen.

Warum Indien?

Indien ist ein beeindruckendes Land – groß, vielseitig und komplex. Derzeit leben dort etwa 1,2 Milliarden Menschen, und es werden immer mehr. Indien soll in den nächsten Jahrzehnten China überholen. Prognosen zufolge wird allein die Stadtbevölkerung auf 600 Millionen Menschen anwachsen.

Selbstverständlich sind nicht alle Auswirkungen positiv. Die Armutsrate beträgt beispielsweise etwa 25 %. Und die Jugendarbeitslosigkeit ist hoch: Sie liegt bei ungefähr 330 Millionen. Das bedeutet, dass 28 % der jungen Menschen in Indien im Alter von 15 bis 29 nicht in Ausbildung, Arbeit oder Schulung sind (NEET, Not in Education, Employment or Training). Für die Gesamtbevölkerung ist der Prozentsatz ähnlich hoch.

Die indische Regierung ist sich des Problems bewusst. Die offizielle „Skill India Mission“ zielt darauf ab, die vielen jungen Menschen, die auf der Suche nach Arbeit sind, entsprechend auszubilden. Zahlreiche Unternehmen benötigen Fachpersonal, doch oft verfügen junge Menschen einfach nicht über die notwendigen Qualifikationen.

Harshita liefert eine der vielen Erfolgsgeschichten der SOS-Kinderdörfer in Indien. Sie hatte einen schwierigen Start ins Leben und ist im SOS-Kinderdorf in Faridabad aufgewachsen. Erfahren Sie, wie sie einen guten Job gefunden hat. Mit dem SEED-Projekt sollen solche Geschichten häufiger werden.


„Das Wichtige ist, dass ehrenamtliche Mitarbeiter ihr Wissen weitergeben und den Kindern ein realistisches Bild davon vermitteln, welche Herausforderungen Projekte mit sich bringen. Ich bin sehr dankbar für die Zusammenarbeit mit thyssenkrupp Elevator.“

Petra Horn, Vorstandsmitglied von SOS-Kinderdörfer weltweit


Mitarbeiter helfen in Indien

Schon heute gibt thyssenkrupp Elevator in Indien mindestens 2 % seines Nettogewinns für CSR-Aktivitäten (Corporate Social Responsibility) aus. Doch das SEED-Projekt geht über dieses Engagement hinaus. Hier geht es um die soziale Verantwortung von Menschen – ein einmaliges CSR-Konzept, durch das Mitarbeiter des Unternehmens ihre Fähigkeiten durch ein Mentorenprogramm teilen können.

Im Wesentlichen basiert das SEED-Projekt auf dem Engagement von Mitarbeitern, die gemeinnützige Aktivitäten des Unternehmens unterstützen. Sie geben nicht nur ihre Fähigkeiten und beruflichen Qualifikationen weiter, sondern fügen zudem eine menschliche Komponente hinzu: Sie vermitteln Fertigkeiten effektiv an junge Menschen und geben ihnen damit eine einmalige Chance.

Der Aufbau des SEED-Projekts in Indien

Mithilfe des SEED-Projekts sollen in Indien etwa 150 junge Menschen ausgebildet werden. Wie schon in Kolumbien und Brasilien werden dabei verschiedenste Bereiche abgedeckt: Grundfertigkeiten, Soft Skills wie Teamwork, Berufsberatung, einige spezielle berufliche Ausbildungen und praktische Arbeitserfahrung.

Die Schüler kommen aus den 32 SOS-Kinderdörfern in Indien. Die Mitarbeiter von thyssenkrupp Elevator vor Ort agieren als Mentoren und Berater. Pune ist ein guter Startpunkt, denn dort befindet sich eine neue Fertigungsstätte von thyssenkrupp Elevator – mit zahlreichen Mitarbeitern.

Am zweiten Tag der Auftaktveranstaltung des SEED-Projekts wurden Workshops durchgeführt. Lokale Mitarbeiter und 12 junge Menschen haben in langer und intensiver Zusammenarbeit ein Grundgerüst entwickelt, das in den nächsten Monaten unter der Leitung von Abhay Verma und Ritesh Ambade von thyssenkrupp Elevator ausgebaut wird.

Nachhaltige Erwachsene prägen nachhaltige Städte

Die Unterstützung benachteiligter Gemeinden in Städten auf der ganzen Welt ist auch weiterhin ein wichtiger Bestandteil der Mission von thyssenkrupp Elevator, Städte zu den lebenswertesten Orten überhaupt zu machen – von Kolumbien bis Indien. Durch soziales Gleichgewicht in unseren Städten profitieren wir alle von einer besseren urbanen Zukunft. Doch dazu müssen aus benachteiligten jungen Menschen nachhaltige Erwachsene werden.

Nach der erfolgreichen Einführung des SEED-Projekts in Kolumbien und Brasilien startete das Projekt auch in Asien. Den Anfang machte Pune, Indien.

SOS-Kinderdorf in Indien

Das erste SOS-Kinderdorf in Indien wurde 1963 eröffnet. Heute gibt es 32 SOS-Kinderdörfer in 22 indischen Bundesstaaten. Die Organisation unterstützt Familien, Kinder und Gemeinden mit folgenden Programmen:

• Kurative familienbasierte Hilfsprogramme bieten eine familienähnliche Umgebung für über 7.000 Kinder in allen 32 Dörfern.
• Das präventive, gemeindebasierte Familienstärkungsprogramm hilft an allen 32 Standorten über 17.000 Kindern der schutzbedürftigsten Familien in Indien.
• Neun Hermann-Gmeiner-Schulen bieten Grundschul- oder weiterführende Schulbildung oder beides für Kinder aus SOS-Kinderdörfern und der Umgebung.

Zudem bietet SOS-Kinderdorf in Indien ein SOS-Nothilfeprogramm an, um Gebiete zu unterstützen, die von Krieg, Notstand oder Naturkatastrophen betroffen sind.

thyssenkrupp Elevator in Indien

thyssenkrupp Elevator ist seit 2002 in Indien tätig und bietet dort mittlerweile die gesamte Bandbreite an Fertigungs- und Wartungsservices an. Mehr als 2.200 Mitarbeiter arbeiten in sechs regionalen Niederlassungen, 25 Zweigstellen, 74 Service Response Centern und einer multifunktionalen Einrichtung.

2017 hat das Unternehmen in Pune einen multifunktionalen Standort für die Aufzugbranche eröffnet. Die Fertigungsstätte mit einer Fläche von 20.000 Quadratmetern wurde ursprünglich für eine Kapazität von 6.000 Aufzugeinheiten konzipiert und kann auf bis zu 10.000 Einheiten erweitert werden. Sie umfasst zudem ein Vertriebszentrum und einen SEED Campus. Indien zählt zu den zehn größten Märkten für Aufzüge und ist der wachstumsstärkste Markt weltweit.

Image Credits:

Girlgroup (slider); Image credits go to Ashleigh Conor

Indian woman (slider); Image credits go to Dominic Sansoni

Indian woman 2 (slider); Image credits go to Kaia Means

More about People that care

Wir arbeiten mit SOS-Kinderdorf zusammen, um Programme zur Befähigung junger Menschen bereitzustellen und Kindern weltweit die Chance zu geben, ihr Potenzial auszuschöpfen.

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